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Digital?   

 

Eine weitere Entscheidung von mir stellte sich gegen den Einsatz von Digital-Systemen. Eine solche Entscheidung muss halt jeder für sich treffen, Für und Wider gibt es in jedem Fall und für gute Laufeigenschaften brauche ich kein Digital-System, sondern - wie gerade erwähnt - lediglich gute Triebfahrzeuge, notfalls mit neu eingebauten Motoren und Austausch-Getrieben. Denn auch die Digitaltechnik kann mechanische Mängel keineswegs unter den Schotter kehren.

Nach diesem selbst gestellten Pflichtenheft konnte mit der konkreten und praktischen Planung begonnen werde.


Die Hauptstrecke    

 

Im Vordergrund der L-förmigen Anlage mit den Schenkelmaßen 380 x 310 cm verläuft die nicht elektrifizierte Hauptstrecke. Diese führt so lange wie möglich sichtbar in weitem Bogen über die gesamte Anlagen-Fläche.

Am besten werfen Sie bei dieser Gelegenheit gleich einen Blick auf die Gleispläne.

 

Die Anlagen-Tiefe beträgt an den beiden Kopfseiten und im mittleren Bereich ca. 110 cm, um ausreichend große Radien für die Rückführung der Strecken zu ermöglichen. Kein Radius ist kleiner als 30 cm (Verdeckter Bereich der Nebenstrecke), die meisten sind deutlich größer. Die übrigen Anlagen-Teile sind lediglich 70 bis 80 cm tief.

 

Wenn Sie auf den Gleisplan schauen und die Strecken nachfahren, sehen Sie es gleich: Die Streckenführung entspricht im Wesentlichen einem “Hundeknochen”, wobei in den Wendeschleifen jeweils ein siebengleisiger Schattenbahnhof liegt (auf den tiefer gelegenen Ebenen 0 und 1). Die verdeckten Abstellgleise sind allesamt gleich lang und erlauben ein Speichern von Zuggarnituren bis zu 180 cm Länge! Das reicht für das Abstellen auch längerer Züge gut aus.

 

Die zweigleisige Hauptstrecke kommt bei “C” durch nebeneinander liegende Einzelportale (um den berüchtigten “Scheunentor”-Eindruck zu vermeiden) aus dem oberen Schattenbahnhof auf der Ebene “1” und durchläuft in weitem Bogen als Paradestrecke beide Anlagenschenkel.

Am linken (unteren) Anlagenende fädeln die Gleise bei “D” wiederum durch zwei Einzelportale in den Untergrund ein, um in einer 1,5-fachen Gleiswendel auf die untere Ebene “0” geführt zu werden. 

 

Da die zweite Abstellgruppe auf der Ebene “0” ebenfalls im rechten oberen Anlagenschenkel liegt, muss die zweigleisige Trasse nach verlassen der Gleiswendel zunächst am vorderen Anlagenrand zurückgeführt werden. In den mehr oder weniger gerade verlaufenden Gleisabschnitten ist diese Strecke von vorn einsehbar. Damit erhielt ich eine weitere so genannte Paradestrecke, die es erlaubt Züge während der Fahrt in Ruhe zu betrachten.


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