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Maßstäbliche Details  

 

Um die gewünschte vorbildnahe Wirkung zu erzielen, musste ich oftmals tiefer in die Tasche greifen, um beispielsweise dicke Kunststoff-Geländer gegen zierliche Messing-Ätzteile auszuwechseln oder kleinste Zubehöre auf dem Kleinserienmarkt erstehen, die es in der Großserie nicht gibt. Das hat sich aber gelohnt, denn die hervorragende Wirkung dieser Kleinteile beeinflusst den Gesamteindruck der Anlage wesentlich. 

Straßenlaternen, Straßenschilder, Fahrräder, Absperrpoller mit Ketten sowie Werkzeuge und Gartengeräte sind aus dem Mayerhofer-Sortiment.

 

Straßenfahrzeuge, Mülltonnen, Geländer, Kanaldeckel, Hydranten, Vögel, Hühner, Enten und Schwäne, Bahnsteigsperren und landwirtschaftliche Geräte, sowie die winzigen Waldpilze stammen von Marks Metallmodell-Classics.

Weinert steuerte BW-Holzmastlampen, Prellböcke, Schürhakengestell, Lattenzäune, Geländer, Telegrafenmasten und Weichenlaternen bei. 

Von Paul Petau sind Signaltafeln, Kilometersteine u. Geländerpfosten.

Seilzugabdeckungen, Umlenkkästen, Bahnsteigkarren, Elektrokarren mit Gepäckanhänger sowie die BW-Arbeitsbühne sind aus dem Angebot von D. Beier.

Großserienprodukte sind die vollautomatische Schrankenanlage, Geländer und Form-Hauptsignale von Brawa und Formvorsignale von Minitrix.

 

So nach und nach habe ich inzwischen fast alle - im Vergleich zu den zierlich wirkenden Ätzteilen doch recht “dick” wirkenden - Plastik-Geländer, Zäune, Balkon-Einfassungen usw. von Serienmodellen ausgewechselt, so das die Optik auch im Detail stimmig wirkt.


Elektrik & Fahrbetrieb

 

Elektrik muss sein - daraus mag man schon erkennen, dass das Verkabeln, Verdrahten von Schaltungen und Legen von Leitungen unter der Anlage nicht zu meinen bevorzugten Beschäftigungen gehört.

Aber ich habe mich bemüht, alle Leitungen sorgfältig und ordentlich zu verlegen, um bei Betriebsstörungen Fehler so schnell wie möglich abstellen zu können. Bisher funktioniert alles noch zu meiner Zufriedenheit.

 

Bis auf die Arnold-Blockstrecken-Elektronik und die Helmo-Reflex-Lichtschranken-Überwachung ist die Steuerung der Anlage konventionell aufgebaut. Die manuelle Steuerung erfolgt über ein Gleisbild-Stellpult von s.e.s. aus sechseckigen Einzel-Bausteinen. Diese habe ich durch selbst bestückte Leer-Bausteine für diverse Funktionen ergänzt. So wurden zum Beispiel regelbare Widerstände eingebaut, um die Fahrspannung in den verschiedenen Block-abschnitten individuell einstellen zu können.


Im Inneren des Stellpults,

 

das man zu Wartungsarbeiten hochklappen kann, sind außerdem diverse Sound-Module von Busch integriert, die für eine realistische Geräuschkulisse auf der Anlage sorgen, die individuell abgerufen werden kann.

 

Die in zwei Stromkreise unterteilte Hauptstrecke wird durch ins Stellpult integrierte Impulsbreitenregler (natürlich mit einstellbarer Massensimulation) gesteuert. Diese Geräte entsprechen technisch dem WAC-Regler von Uhlenbrock. Die Nebenbahn lässt sich - durch einen zweipoligen Umschalter - ebenfalls mit einem solchen Regler o. mit einem Langsamfahr-Regler von sb-Modellbau betreiben. Damit ist sowohl bei 3-, als auch bei 5-poligen Motoren und bei Faulhaber-Glockenanker-Antrieben - meiner Meinung nach - die bestmögliche Steuerung gegeben.

 

Durch regelmäßige Pflege- und Wartungsmaßnahmen - nicht nur bei den Fahrzeugen - läuft der Betrieb absolut störungsfrei. Die ständig unter jedem Zug mit laufenden Reinigungszwerge von Noch, zwei Rococlean-Wagen (mit "Jörger-Filzen") und ein Lux-Gleisstaubsauger-Wagen tun ein Übriges um den Betrieb “in Schwung” zu halten.


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